Wir, die Berliner Freidenker waren auch dieses Jahr bei der Fiesta de Solidaridad in der Parkaue, 29.07.23, in Berlin mit unserem Informationsstand präsent, der mit Material sehr gut bestückt war und noch besser betreut.
Die beiden Gewittergüsse konnten die gute Stimmung nicht trüben. Flink wurde unsere Publikationen vor dem Wolkenbruch mit Folie geschützt, so dass genug Zeit blieb für den Gedankenaustausch mit all denen, die gerade auch bei uns Schutz vor der Nässe suchten.
Es ergaben sich sehr viele interessante Gespräche, unsere Publikationen fanden reges Interesse und unser Hauptziel wurde erreicht: Mitglieder und Sympathisanten wurden geworben.
Unser Kanal: FDBerlin
Ein Vortrag auf freundliche Einladung des Landesverband Berlin im Deutschen Freidenker-Verband e.V. :
Petra Lehmann, die Vorsitzende des Deutsch-Chinesischen Freundschaftsverein e.V. Ludwigsfelde, stellt bei den Berliner Freidenkern den Verein vor und beleuchtet die dramatischen welthistorischen Umbrüche, die mit der Entwicklung des Sozialismus in der Volksrepublik China verbunden sind. Das Video findet sich hier.
Auf unserer Internetseite finden Sie weitere Informationen zum Verein.
Politische Einordnung der Geschehnisse in der Ukraine, nicht erst seit 24.02.2022, als Krieg zur Durchsetzung der Herrschaft des Hegemons, des US-Imperialismus gegen Russland und letztlich auch gegen China.
Freidenker
Landesverband Berlin im Landesleitung
Deutschen Freidenker-Verband e.V. Berlin, den 26.1.2018
Berliner Runde – Freidenker im Gespräch
Einladung zu unserer zweiten Veranstaltung im Jahr 2018
Thema:
Gemeinsam Nachdenken über den Hauptwiderspruch
Über den Zusammenhang von Tendenz der Faschisierung und Krieg
und der Notwendigkeit und Möglichkeit des Widerstandes
Liebe Freidenkerinnen, liebe Freidenker, liebe Freundinnen und Freunde,
wir freuen uns, Erika Baum begrüßen und mit ihr die Berliner Runden – Freidenker im Gespräch im neuen Jahr fortführen zu können:
wann: Mittwoch, den 14. Februar 2018, 18.00 Uhr
wo: Kieztreff Wedding, Stralsunder Straße 6, 13355 Berlin*
Erika Baum hat jahrzehntelang Erfahrungen in der kommunistischen Bewegung gesammelt – handelnd und denkend im Kampf gegen Faschismus und Imperialismus, gegen den imperialistischen Krieg, für die Befreiung der Arbeiterklasse und der Nation. In kommunistischer Familie aufgewachsen, erfuhr sie seit der Kindheit, was es heißt, unter wechselnden, aber stets kompliziertesten Bedingungen die Aufgaben des organisierten Widerstands zu erfüllen und die dazu notwendigen Bündnisse einzugehen ohne sich selber zu verbiegen – unter dem Austrofaschismus, in der Illegalität der kommunistischen Partei, im Erlernen der Linie des VII. Weltkongresses und der Volksfrontstrategie, im Widerstand gegen die Besatzung Österreichs durch die Hitlerfaschisten, im Verstehenlernen des Nichtangriffsvertrags der Sowjetunion mit dem faschistischen Deutschland. Nach der Befreiung dann im Aufbau der DDR, der antifaschistisch demokratischen Etappe des Kampfes, der Bodenreform und der Schulreform. Und sie blieb nach der Vernichtung der DDR bis heute aktive Kommunistin – weiter im Kampf gegen Faschisierung, Imperialismus und Krieg. In all diesen Situationen war die Frage nach dem richtigen Bündnis, nach den möglichen Punkten gemeinsamen Interesses auch mit sonst entgegengesetzten Kräften entscheidend für die Durchsetzung des eigenen Klassenstandpunkts. Immer wieder stellte sich die Frage nach den Hauptwidersprüchen, auf die zu orientieren ist, immer wieder zeigte sich, wie die Lösung des einen Hauptwiderspruchs – etwa der Sieg über den Faschismus – die Erfahrungen brachte, um den nächsten zu erkennen und zu bewältigen – oder auch nicht zu bewältigen. So wollen wir an diesem Abend über Erfahrungen des Kampfes reden, aber ohne in Erinnerungen zu schwelgen. Erikas Erfahrungen und ihre Haltung sind unverzichtbar und wir wollen wissen, was heute ihrer Meinung nach unter Widerstand gegen die Weltmachtpolitik, gegen die unipolare Welt zu verstehen ist, wo in der jetzigen Lage heranrückender Kriegsdrohung und wachsender Verelendung die Hauptwidersprüche zu suchen sind – und wie wir das neuerwachte Weltmachtstreben von Deutschland dabei einzuschätzen haben.
„Um den Imperialismus zu schwächen, um seine Offensive zu stoppen, um den Krieg zu verhindern, damit die Welt nicht zum Schlachtfeld wird – brauchen wir die Einheit, die Aktion aller, die am Leben interessiert sind“ (Rede von Erika Baum zum Thälmanngedenken vom 19.08.2017).
Erika ist bereit, mit uns über ihre Erfahrungen sowie Ansichten zu brennenden Problemen der heutigen Zeit zu sprechen.
Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!
i. A. des Leitungskollektivs
Klaus Linder, Uta und Eduard Mader
PS: Im März findet keine Berliner Runde – Freidenker im Gespräch statt, weil die Freidenkermitglieder ihre Wahlversammlung abhalten.
* U8 – Bernauer Str. oder Voltastr., ca. 300m Fußweg entlang Brunnenstr. bis Stralsunder
Berliner Runde – Freidenker im Gespräch
Einladung zu unserer ersten Veranstaltung im Jahr 2018
Thema: Friedenswillen der Bevölkerung – Stärke der Friedensbewegung – notwendige Bündnisse heute
Liebe Freidenkerinnen, liebe Freidenker, liebe Freunde,
wir freuen uns, gemeinsam mit Euch Klaus Hartmann, Bundesvorsitzender des Deutschen Freidenker-Verbandes, begrüßen zu können und damit die Berliner Runden – Freidenker im Gespräch im neuen Jahr zu eröffnen:
wann: Dienstag, den 16. Januar 2018, 16.00 Uhr
wo: Franz-Mehring-Platz 1 (ND)*, Seminarraum 2.
Der Friedenswille in der bundesdeutschen Bevölkerung ist ungebrochen. Damit er vertreten wird braucht es eine starke Friedensbewegung. „Nie wieder Krieg!“ ist vielerorts zu hören, aber zu leise, um sich gegen Kriegsgeschrei und Verleumdungen durchzusetzen. Wir konnten den „Türöffner-Krieg“ gegen Jugoslawien nicht abwehren.
Was hat in den Jahren ab 2014 ein breiteres Friedensbündnis verhindert?
Für die Friedensbewegten steht seit dem faschistisch unterstützten Putsch in der Ukraine ein Bündnis auf der Tagesordnung, das sich den wirklich wichtigen Friedensaufgaben widmet:
Ramstein, Büchel, gegen US-Militärstützpunkte, Anti-Drohnen-Bewegung, „abrüsten statt aufrüsten“, Deutschland raus aus der NATO – NATO raus aus Deutschland, weg mit Feindbildern, hin zum Völkerrecht.
Wenn diese Ziele anerkannt sind, wie steht es mit der Übereinstimmung über den Weg? Wie steht es mit der Toleranz gegenüber anderen politischen Ansätzen? Wie gelingt das Zusammenwirken mit anderen politischen Organisationen?
Welches sind die nächsten Schritte für ein breites Bündnis im Kampf für den Frieden?
Wir hoffen auf einen lebhaften Gedankenaustausch und das Aufdecken vieler Gemeinsamkeiten auf dem Weg in eine friedlichere Welt.